#038 Warum sich so viele Menschen trotz bester Absichten nicht verändern

missionpoleposition-newsletterbanner-038-1280x.webp

Die meisten Menschen haben kein Wissensproblem

Wenn ich mit Menschen über Gesundheit, Stress oder persönliche Veränderung spreche, fällt mir immer wieder etwas auf: Die wenigsten leiden unter einem Mangel an Wissen. Die meisten wissen sehr genau, was ihnen guttun würde. Sie wissen, dass ausreichend Schlaf wichtig ist. Sie wissen, dass Bewegung gesund ist. Sie wissen, dass dauerhafter Stress dem Körper schadet. Sie wissen, dass sie öfter Nein sagen sollten, dass sie sich mehr Zeit für sich selbst nehmen müssten oder dass ihre Gedanken einen viel größeren Einfluss auf ihr Leben haben, als ihnen oft bewusst ist.

Und trotzdem verändert sich wenig. Früher hat mich das erstaunt. Heute weiß ich, dass dahinter kein Mangel an Intelligenz, Disziplin oder Motivation steckt. Dahinter steckt etwas viel Menschlicheres.

Der deutsche Psychologe Hermann Ebbinghaus fand bereits vor über 100 Jahren heraus, dass wir neu Gelerntes erstaunlich schnell wieder vergessen. Seine berühmte Vergessenskurve zeigt, dass ein großer Teil neuer Informationen schon nach kurzer Zeit verloren geht, wenn wir uns nicht erneut damit beschäftigen. Je länger ich Menschen begleite, desto mehr erkenne ich, wie sehr diese Erkenntnis unser gesamtes Leben betrifft. Denn die Vergessenskurve erklärt nicht nur, warum wir Inhalte aus Seminaren oder Büchern vergessen. Sie erklärt auch, warum so viele Menschen trotz bester Absichten immer wieder in alte Muster zurückfallen.

Wir sind gern begeistert von einer neuen Idee. Wir lesen ein inspirierendes Buch, besuchen einen Vortrag oder nehmen uns vor, künftig besser auf uns zu achten. Für einige Tage beschäftigt uns dieses Thema intensiv. Doch dann übernimmt wieder der Alltag. Die Anforderungen im Beruf werden größer. Die Familie braucht Aufmerksamkeit. Termine drängen sich in den Vordergrund. Und irgendwann stellen wir fest, dass das Thema, das uns vor wenigen Wochen noch so wichtig war, wieder in den Hintergrund gerückt ist. Nicht weil wir es nicht wollten. Sondern weil unser Gehirn genau so funktioniert.

In unserer heutigen Welt wird ständig neues Wissen produziert. Bücher, Podcasts, Videos und Seminare vermitteln täglich neue Impulse. Noch nie war Wissen so leicht verfügbar wie heute. Trotzdem erleben wir gleichzeitig immer mehr Menschen, die unter Druck, Überforderung und Erschöpfung leiden.

Das eigentliche Problem ist daher nicht fehlendes Wissen. Das eigentliche Problem ist, dass Wissen allein noch keine Veränderung bewirkt. Veränderung entsteht erst dann, wenn wir uns lange genug mit einem Gedanken beschäftigen, bis daraus eine neue Gewohnheit wird.

Genau das durfte ich in den letzten Wochen wieder sehr eindrucksvoll beobachten. Eine meiner Mentees hat mit ihrem Herzensprojekt eine Crowdfunding-Kampagne gestartet. Viele Menschen sehen heute das erfolgreiche Ergebnis und freuen sich mit ihr. Was die wenigsten sehen, sind die Wochen davor. Die vielen Gespräche. Die Gedanken. Die Entscheidungen. Die Zweifel. Die neuen Ideen. Die tägliche Beschäftigung mit dem Ziel.

Das Projekt blieb über Wochen präsent. Es verschwand nicht nach drei Tagen wieder im Alltag. Und genau deshalb konnte sich etwas entwickeln.

Für mich war das eine wunderbare Bestätigung dessen, was ich seit Jahren beobachte: Menschen erreichen nicht deshalb ihre Ziele, weil sie einmal motiviert sind. Sie erreichen ihre Ziele, weil sie sich lange genug mit ihnen beschäftigen. Und genau deshalb ist nachhaltige Veränderung alleine so schwierig. Viele Menschen versuchen es mit einem Buch. Andere mit einem Seminar. Wieder andere mit einem Podcast oder einem Onlinekurs. All das kann wertvolle Impulse geben. Doch was passiert danach?

Wer erinnert daran, wenn die Begeisterung nachlässt?

Wer stellt die richtigen Fragen?

Wer hilft dabei, den Fokus zu halten?

Wer unterstützt dabei, dranzubleiben, wenn alte Gewohnheiten wieder stärker werden?

Genau hier beginnt für mich echtes Mentoring.

Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, Menschen möglichst viel Wissen zu vermitteln. Viel wichtiger ist es, sie dabei zu begleiten, dieses Wissen in ihrem Alltag tatsächlich anzuwenden.

Deshalb arbeite ich mit meinen Mentees über sechs Monate hinweg. Wir treffen uns jede Woche online. Nicht, weil jede Woche völlig neue Inhalte vermittelt werden müssen, sondern weil Veränderung Wiederholung braucht.

Zwischen unseren Terminen bin ich für meine Mentees erreichbar. Fragen, Herausforderungen und Unsicherheiten entstehen schließlich nicht nur während einer Coaching-Einheit. Sie entstehen mitten im Alltag. Genau dort, wo sich entscheidet, ob neues Denken tatsächlich gelebt wird oder ob alte Muster wieder die Kontrolle übernehmen.

Diese kontinuierliche Begleitung macht den Unterschied.

Nicht ein einzelnes Gespräch verändert ein Leben.

Nicht ein inspirierender Satz.

Nicht ein Seminar.

Veränderung entsteht durch die Summe vieler kleiner Schritte, die konsequent wiederholt werden.

Vielleicht kennst du das selbst. Vielleicht gibt es in deinem Leben ein Thema, das dich schon länger beschäftigt. Etwas, von dem du eigentlich längst weißt, was zu tun wäre. Vielleicht betrifft es deine Gesundheit. Vielleicht deinen Umgang mit Stress. Vielleicht deine berufliche Situation oder deine persönliche Entwicklung.

Dann lade ich dich ein, dir eine ehrliche Frage zu stellen:

Liegt das Problem wirklich darin, dass du noch mehr Wissen brauchst?

Oder liegt das Problem vielleicht darin, dass du Unterstützung dabei brauchst, das vorhandene Wissen konsequent in deinem Alltag umzusetzen?

Die meisten Menschen haben kein Wissensproblem.

Sie haben ein Wiederholungsproblem.

Und genau dort beginnt nachhaltige Veränderung.

Wenn du spürst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, deine Gesundheit, deine Gedanken und dein Leben bewusst in die eigene Hand zu nehmen, dann freue ich mich auf deine Nachricht. In einem unverbindlichen Gespräch finden wir gemeinsam heraus, was möglich wird, wenn du deinem wichtigsten Ziel endlich dauerhaft die Aufmerksamkeit schenkst, die es verdient.

Wenn du beim Lesen merkst, dass dich das anspricht, dann nimm das ernst. Denn genau so beginnt Veränderung. Nicht mit einem fertigen Plan, sondern mit einem Gedanken. Und mit der Entscheidung, ihn nicht länger zur Seite zu schieben.

Wenn du bereit bist, diesen Schritt zu gehen und dir Klarheit zu holen, dann begleite ich dich gerne dabei. Melde dich einfach. 👉 +43 699 12312303 oder maria.prinz@mission-poleposition.com
Ein Gespräch verändert mehr, als du glaubst.
💛

Und vielleicht beginnt genau hier deine eigene Geschichte, so wie du sie schon so lange gerne haben willst.

Jetzt Veränderung bewusst gestalten: Ich bin gespannt und gerne für dich da.

“Veränderung entsteht erst dann, wenn wir uns lange genug mit einem Gedanken beschäftigen, bis daraus eine neue Gewohnheit wird.”
Maria Prinz, MSc
mission-poleposition-bildmarke-02-4c-1280x.webp

Wenn du erkennst, dass Veränderung nicht im Außen beginnt, sondern im Denken, dann ist jetzt der Moment für ein bewusstes Reset-Gespräch.